Statistik – Cookbook

Zur  Auffrischung oder Vertiefung der Wahrscheinlichkeitsrechnung und statistischer Verteilungen gibt es hinter dem Link ein kostenloses “Probability and Statistics Cookbook” in englischer Sprache. Nützlich für die nächste Stichprobe.

Wahlbetrug durch Visualisierung entdecken

Die beiden Forscher Stefan Thurner und Peter Klimek von der Medizinischen Universität Wien haben in einer ihrer Veröffentlichungen eine Methode vorgestellt, mit deren Hilfe mögliche Wahlmanipulationen festgestellt werden können. In der von ihnen entwickelten grafischen Darstellung lassen sich verdächtige Muster recht gut erkennen.

Wäre interessant, ob man solcheinen Ansatz auch bei Revisionsprüfungen verwenden könnte. Hat jemand eine Idee?

Homepage der Studie |  Artikel im Standard

Der ideale Reisebegleiter – amazon kindle

Wer kennt das nicht? Während einer Revisionsprüfung auswärts sitzt man abends im Hotelzimmer und schaltet von einem Fernsehprogramm zum anderen und denkt sich, dass eigentlich mal wieder ein Buch lesen sollte. Oder der Koffer wäre wieder zu schwer geworden, wenn man noch 2-3 Schmöker mehr mitgenommen hätte… (weiterlesen)

Die Hymne für die Revision

Gerade bei Amazon entdeckt, der passend bezeichnete Künstler Dipl.-Prüfer Wolfgang Beide-Augenzu besingt  die Tätigkeit und Aufgaben der Internen Revisoren. Etwas Humor im Job kann nie schaden ;-)

 

Fortbildung für CIAs

Der Inhaber eines CIA Zertifikats muss sich kontinuierlich weiterbilden, um seinen aktiven CIA Status zu behalten. Damit soll erreicht werden, dass als CIA zertifizierte Revisoren ihr Wissen und ihre Fähigkeiten stets auf dem aktuellen Stand halten. Zu den vom IIA anerkannten Weiterbildungsmaßnahmen zählen unter anderem die Teilnahme an internen und externen Veranstaltungen mit Bezug zur internen Revision (z.B. Kongresse, Seminare oder Workshops), Veröffentlichungen, Übersetzungen und Vorträge im Bereich Revision, die Teilnahme an entsprechenden fachbezogenen Arbeitskreisen sowie die Teilnahme an Qualitätsprüfungen der internen Revision.


Als Revisor tätige CIAs müssen jährlich insgesamt 40 CPE-Stunden vorweisen, um ihren Titel weiterhin führen zu dürfen. CPE steht für die englische Bezeichnung ‚Continuous Professional Education‘, was mit “kontinuierliche berufliche (Weiter-)Bildung” übersetzt werden kann.

In Abhängigkeit vom Status eines CIAs werden unterschiedliche Anforderungen an die Weiterbildungsmaßnahmen gestellt. Aktiv in der Revision tätige CIAs müssen jährlich mindestens 40 CPE-Stunden nachweisen, während bei nicht in der Revision tätigen CIAs 20 Stunden ausreichen. CIAs in Ruhestand dürfen den Titel auch ohne Fortbildung weiter führen, solange sie nicht mehr im Revisionsbereich tätig sind.

Werden die CPE-Stunden nicht entsprechend dieser Anforderung nachgewiesen, so wird der CIA-Titel ‘inaktiv’ gesetzt und darf dann gemäß der Ethikstandards auch nicht mehr geführt werden. Um den Titel zu einem späteren Zeitpunkt zu reaktivieren, ist der Nachweis der hierzu erforderlichen CPE-Stunden zu erbringen; zusätzlich wird für die die Wiedereinsetzung des Status eine Gebühr berechnet.

Für die Absolvierung des CIA-Examens selbst werden neuen CIAs im Jahr des Bestehens 40 CPE-Stunden und im darauf folgenden Jahr nochmals 40 Stunden gutgeschrieben.
Jeder CIA ist selbst dafür verantwortlich, seine Weiterbildungsmaßnahmen jährlich an das entsprechende nationale Institut zu melden und die jeweiligen Nachweise in der geforderten Form zu führen.

Zur Beurteilung, ob eine bestimmte Weiterbildung zur Anrechnung an die geforderten CPE-Stunden akzeptiert werden kann, hat das IIA entsprechende Kriterien formuliert.


Kosten des CIA Examens

Das CIA Zertifizierungsprogramm sieht vor, dass sich Kandidaten bei der nationalen IIA-Mitgliedsorganisation in dem Land anmelden müssen, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort haben. In Deutschland ist dies das Deutsche Institut für Interne Revision (DIIR), in Österreich das Institut für Interne Revision Österreich und in der Schweiz es der Schweizerische Verband für Interne Revision (SVIR). Die anfallenden Prüfungsgebühren werden durch diese nationalen Organisationen bestimmt. Aktuell fallen für die eigentliche Prüfungsabwicklung des CIA Examens im deutschsprachigen Raum die folgenden Kosten an:

Deutschland DIIR/ Institut für Interne Revision Österreich – IIA Austria

  DIIR- bzw. IIA Austria Mitglieder Nichtmitglieder
Anmeldung einmalig
(nicht erstattbar)
60,- 75,-
Teil 1 – 4 jeweils 120,- 150,-
Befreiung Teil 4 80,- 90,-
Gesamt – mindestens
(inkl. Teil 4)
540,- 675,-

Schweiz:

Einmalige Anmeldegebühr CHF 150,-
Pro Prüfungsteil (auch für Befreiung von Prüfungsteil 4) CHF 300,-
Gesamt:  CHF 1350,-

Die Gebühren für die Teile gelten jeweils pro Teil des CIA Examens und je Antritt. Da sich die Institute jeweils Änderungen der Gebühren vorbehalten, sollte die aktuell anfallenden Gebühren direkt auf den Webseiten der Institute überprüft und ggf. nachgefragt werden.

Das Anmeldeverfahren für das CIA Examen

Für die Anmeldung zur Zertifizierungsprogramm in Deutschland müssen mit der Erstanmeldung die nachfolgenden Nachweise beim DIIR eingereicht werden. Dabei wünscht das DIIR möglichst die Übermittlung in gescannter, elektronischer Form.

  • Diplomurkunde
  • Nachweis der charakterlichen Eignung (Formular wird vom DIIR bereitgestellt)
  • Nachweis über praktische Tätigkeit in der Internen Revision (i.d.R. Arbeitgeberbestätigung)

Sobald das DIIR die Unterlagen geprüft hat, informiert es über die Zulassung (oder Nichtzulassung) und stellt eine entsprechende Rechnung über die anfallenden Gebühren aus. Erst nach dem Eingang der Zahlung werden die Anmeldungen an das IIA in den USA weitergeleitet. Von dort anschließend die Freischaltung der gemeldeten Examensteile veranlasst.

Daher dauert es nach Angaben des DIIR im Normalfall drei bis vier Wochen von Einreichung der Unterlagen bis die Prüfungsteile freigeschaltet sind. Über die erfolgte Freischaltung wird man schriftlich benachrichtigt. Da die Freischaltung (für alle jeweils gemeldeten Teile) nur 180 Tage gültig ist, sollten nur die Examensteile gemeldet werden, die man innerhalb der gesetzten 180 Tage Frist antreten möchte. Diese 180-Tage-Frist beginnt mit dem Tag der Bearbeitung der Anmeldung beim IIA.

 Mit der erhaltenen Freischaltung ist dann die Festlegung eines Prüfungstermins über die Webseite des Dienstleisters Pearson VUE durch den Kandidaten selbst möglich. Einschränkend sind hierbei nur die Öffnungszeiten des gewählten Testcenters sowie die dortige Verfügbarkeit freier Termine. Daher ist eine rechtzeitige Terminfestlegung empfohlen, um noch selbst auswählen zu können. Die Testcenter vergeben die Termine nach dem Prinzip, “wer zuerst kommt, erhält den Termin”. Der Terminvereinbarung liegt vollkommen in der Verantwortlichkeit des Kandidaten und das IIA gibt hier keinerlei Garantie. Gegebenenfalls muss man in ein anderes Testcenter ausweichen. Eventuelle Wünsche für Terminverschiebungen werden von den Testcentern separat in Rechnung gestellt und Gebühren für verfallene Termine werden nicht erstattet.

 Bei erfolgreicher Anmeldung erhält man von Pearson VUE eine email Bestätigung über die Terminvereinbarung an dem bestimmten Testcenter. Diese sollte man sofort auf Richtigkeit der Angaben überprüfen und ausdrucken. Diese Bestätigung ist zusammen mit dem Bestätigungsschreiben vom DIIR zur Prüfung mitzubringen. Wenn man keine Bestätigungsemail erhält, sollte möglichst schnell nachgehakt werden.

Prüfungsvoraussetzungen für das CIA Examen

Neben der erfolgreichen Absolvierung der Examensprüfung hat das IIA zusätzliche  Voraussetzungen definiert, die ein Kandidat für die Erteilung eines CIA Zertifikats erfüllen muss. Hierzu zählen unter anderem besondere Anforderungen hinsichtlich der folgenden Punkte, die weiter unten erläutert werden:

  • charakterliche Eignung
  • Verpflichtung  zum Standard und zum Ethikkodex
  • Ausbildung
  • Berufserfahrung

 

Nachweis der charakterlichen Eignung

Kandidaten müssen dem Institut eine Bestätigung über ihrer professionelle Berufsauffassung und die für die Berufsausübung notwendigen charakterlichen Eigenschaften erbringen. Diese muss  von einem Vorgesetzten, einem Hochschul- oder Universitätsprofessor oder einem Certified Internal Auditor erstellt werden. In der Praxis stellt das DIIR hierfür ein entsprechendes Formular zur Verfügung.

 

Verpflichtung auf Standards/Code of Ethics

Mit dem Antritt zur CIA-Prüfung verpflichtet sich ein Kandidat, das Internationale Regelwerk (International Standards for the Professional Practice of Internal Auditing) und die entsprechende Ethikrichtlinie (Code of Ethics) anzuerkennen und einzuhalten.

 

Ausbildung

Zur CIA Prüfung werden nur Bewerber zugelassen, die ein Studium erfolgreich an einer anerkannten Universität oder Fachhochschule abgeschlossen haben (mindestens Bachelor). Abschlüsse an Berufsakademien werden in der Regel als gleichwertig anerkannt.

 

Berufliche Praxis

Für die Zertifizierung sind mindestens zwei Berufsjahre in der Internen Revision oder einer vergleichbaren Tätigkeit (z.B. Controlling, Finanz- und Rechnungswesen, Compliance, Wirtschaftsprüfung) nachzuweisen. Die Examen können jedoch bereits vorher abgelegt werden, so dass der direkt Titel mit Erreichen der Zweijahresfrist erteilt werden kann. Durch einen Master-Studienabschluss kann die nachzuweisende  Berufserfahrung ggf. auf 12 Monate reduziert werden.